Meister in der Verbandsklasse!

Germania Kupferdreh - SF Kirchhellen I   2,0 - 6,0

HeimvereinDWZ- GastvereinDWZErgebnis
Michael Unteregge 1914 - Horst Sinnwell 2039 remis
Ingo Krimphoff 1892 - Christoph Schlüter 1999 remis
Dieter Wuthecke 1847 - Thomas Hoffterheide 1976 remis
Friedhelm Degner 1784 - Martin Borgs 1980 0-1
Michael Wilke 1732 - Peter Küper 1909 0-1
Wolfgang Gustrau 1706 - Peter Gajda 1867 0-1
Dr. Heinz Beyer 1622 - Werner Schüppel 1872 remis
Tobias Willing 1889 - Werner Kurapkat 1783 --+

Erste wird Meister in der Verbandsklasse !

Mit einem ungefährdeten 6 : 2 Sieg, im eigentlich bedeutungslosen letzten Saisonkampf (die Erste stand bereits als Aufsteiger fest, Kupferdreh stand bereits als Absteiger fest) beendeten die Mannen um Werner S. Ihre erfolgreiche Saison.
Probleme bereitete lediglich die Anreise. Doch gerade noch pünktlich setzten sich die stärksten 8 Kirchhellener ans Brett. Leider nahmen bei den Essenern nur 7 Spieler Platz, da die Zweitvertretung von Kupferdreh zeitglich einen Mannschaftskampf um den Aufstieg hatte (der leider auch verloren ging). Warum jedoch dann das Brett von Werner K. freiblieb und nicht das Brett von Christoph, wurde nicht geklärt.
Der schnellen kampflosen Führung folgten zwei Remis von Thomas, der körperlich etwas angeschlagen war, und Werner S. der nach Bauerengewinn in Stellungsprobleme gekommen war. Doch schon bald konnte Peter K. die Führung ausbauen. Mit einer einfachen Drohung konnte er eine Figur gewinnen, was sein Gegner, frustriert über den leichten Fehler, nicht mehr weiterspielen wollte.
Nach knapp 3 Stunden verflachte bei Christoph das Spiel, sodaß man sich auch hier auf Remis einigte. Später zeigte der angeschlagene Thomas dann dem ebenfalls angeschlagenen Christoph noch die ausgelassenen Abwicklung zum Sieg. Auch am Spitzenbrett deutete sich eine Punkteteilung an. Hier war Horst zunächst wegen seiner schwachen Grundreihe im Endspiel mit 2 Läufern und Dame zunächst in Nachteil geraten. Doch sein offenbar ideenloser Gegner spielte zu passiv weiter und so konnte Horst schließlich ins Remis abwickeln.
Bei den beiden verbliebenen Partien deuteten sich dann aber noch Siege für uns an. Zur Zeitkontrolle nach 4 Stunden hatte Peter G. einen Turm gegen Springer und einen für den gegnerischen König zu entfernten Mehr-Freibauern auf dem Brett. Martin hatte in einem Endspiel mit gleichfarbigen Läufern und Turm 3 Mehrbauern, wovon 2 auch noch verbundene Freibauern waren. Leider mussten die beiden jedoch noch quälende 45 Minuten weiterspielen, ehe Ihre bereits lange geschlagenen Opfer endlich aufgaben.
So gab es dann erst um 19.30 Uhr, zurück in Kirchhellen, das verdiente Aufstiegsbier auf Kosten des Geburtstagskindes Martin.
Da Mülheim Heißen das für die Tabellenführung nötige 7 - 1 nicht erreichte, schaffte die Erste nicht nur zum zweiten Male den Aufstieg in die Verbandsliga. Zum ersten mal beendeten die besten 8 Schachspieler auch die Saison als Tabellenerster in der Verbandsklasse!!
Und auch das Mannschaftsergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Alle 8 Kirchhellener erreichten ein Ergebnis über 50%. Peter K. und Werner S. schafften jeweils mit 6 Punkten aus 8 Partien als Top-Scorer sogar die 75% Marke.

Zum Abschluss noch ein paar Statistiken :
Die angetretenen Kirchhellener hatten eine Gewinnerwartung von 37,7 Punkten. Tatsächlich wurden jedoch mit 42,5 Punkten (plus 2 kampflose Punkte) 5 Brettpunkte mehr erkämpft. Dies hat zur Folge, dass sich 6 von 8 Kirchhellenern leicht (+5 DZW-Punkte), bis deutlich (+35 DWZ-Punkte) verbessern werden, während nur 2 Spieler Ihr DWZ-Niveau halten bzw. sich leicht (-4 DWZ-Punkte) verschlechtern.
Ordentlich war auch das Ergebnis der Ersatzleute, während wir in diesem Jahr mit 8 Ersatzstellungen so viel Ersatz benötigten wie lange nicht mehr. 4 von 5 Ersatzleuten erreichten einen ausgeglichenen Score, was zu Verbesserungen von 3 bis 6 DWZ-Punkte führt. Pech hatte nur Raimund, der in Buer, beim Versuch seine Partie zu gewinnen, überzog. Hier darf man jedoch nicht vergessen, dass dies für Ihn die ersten Mannschaftskämpf auf Verbandsebene waren.

Werner S.

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